Hanne ACABACA
Über den Bildroman HANNE ACABACA
Harry Zuban reist durch Landschaften und Erinnerungen, zwischen Zügen, Zimmern
und stillen Gärten. In seinem Tagebuch sammelt er Briefe an Hanne – Liebesbriefe,
die zugleich Selbstgespräche sind, fragile Versuche, die eigene Vergänglichkeit zu
verstehen. Zwischen der Schönheit des Alltags und der Schwere einer Krankheit tastet
er sich an das Unaussprechliche heran: an die Liebe, die ihn trägt, und den Tod, der
ihn begleitet. Die Welt erscheint ihm als Spiegel eines inneren Labyrinths – verrückt,
lesbar, doch unverständlich. In jedem Bahnhof, in jeder Blume, in jeder Erinnerung an
seine Mitmenschen oder eine verlorene Begegnung blitzt für einen Augenblick
Schönheit auf – und verschwindet wieder, wie ein Atemzug. „Liebste Hanne...“ – so
beginnen seine Briefe, in denen sich die Sehnsucht nach Nähe mit der Erkenntnis der
Endlichkeit verbindet. Der Roman entfaltet sich als eine Reise durch Innenräume der
Trauer und der Hoffnung, durch die poetischen Reste eines Lebens, das sich selbst
befragt. Ein kurzer, stiller und zarter Roman über das Erinnern, die Kunst, zu lieben,
und das unausweichliche Vergehen – illustriert wie ein Tagebuch der Seele,
geschrieben in flüchtigen Momenten zwischen Abfahrt und Ankunft.
Jugendforum Langen (Bahnstraße 42B, 63225 Langen)